Aktuelles aus Hambrücken

Mitteilungen aus dem Rathaus

Meldung vom 05. Dezember 2025

Weihnachtsmarkt 13. und 14.12.2025

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, liebe Gäste,   im Namen aller Teilnehmer darf ich Sie zum Hambrücker Weihnachtsmarkt 2025 rund um die und in der Lußhardthalle ganz herzlich begrüßen und willkommen heißen.   Die Akteure haben wieder ein abwechslungsreiches Programm für die Gäste aus nah und fern auf die Beine gestellt. Während im Außenbereich insgesamt 14 Vereine und Privatpersonen ihre kulinarischen Köstlichkeiten sowie Glühwein anbieten, findet in der Lußhardthalle der traditionelle Kunsthandwerkermarkt mit 31 Hobbykünstlern statt. Dort lässt sich bestimmt noch das ein oder andere Weihnachtsgeschenk organisieren. Für unsere jüngsten Gäste steht ein Kinderkarussell zur Verfügung. Außerdem hat der Nikolaus angekündigt, dem Weihnachtsmarkt am Samstag auf 18 Uhr einen Besuch abzustatten.    Besondere Highlights sind die Auftritte des Kinderchors „Eintrachtspatzen“ sowie des jungen und gemischten Chores des Gesangvereins Eintracht, der Akkordeonfreunde zusammen mit den Kindergärten und der MVH-Generations des Musikvereins auf der Bühne in der Pfarrer-Graf-Straße. Ebenfalls dort werden wir am Samstag auf 18 Uhr ein Adventsfenster im Rahmen des Lebendigen Adventskalenders mitgestalten. Auch hierzu sind unsere jüngsten Mitbürgerinnen und Mitbürger natürlich herzlich eingeladen.   Der Markt hat am Samstag (13.12.) zwischen 16 Uhr und 22 Uhr sowie am Sonntag (14.12.) zwischen 13 Uhr und 20 Uhr, die Hobbykunstausstellung von 16 Uhr bis 20 Uhr bzw. 12 Uhr bis 18 Uhr ihre Pforten geöffnet.    Der dritte Advent soll Gelegenheit und Anlass geben, uns auf das bevorstehende Weihnachtsfest einzustimmen, auch einmal einen Moment innezuhalten und zusammen mit Freunden und Bekannten die vorweihnachtliche Stimmung auf unserem Weihnachtsmarkt zu genießen.    Allen Besucherinnen und Besuchern sowie Mitwirkenden wünsche ich schöne, unbeschwerte Stunden in Hambrücken!   Herzliche Grüße     Ihr   Dr. Marc Wagner Bürgermeister   Öffnungszeiten : Markt Außenbereich Samstag, 13.12.2025 von 16 bis 22 Uhr Sonntag, 14.12.2025 von 13 bis 20 Uhr Hobbykunstausstellung Lußhardthalle Samstag, 13.12.2025 von 16 bis 20 Uhr Sonntag, 14.12.2025 von 12 bis 18 Uhr Programm Weihnachtsmarkt 2025   Samstag 13.12.2025   18 Uhr             Lebendiger Adventskalender mit Eintrachtspatzen 18 Uhr             Nikolaus 19 Uhr             Junger und Gemischter Chor des Gesangvereins Eintracht     Sonntag 14.12.2025   15 Uhr             Akkordeonfreunde mit den Kindergärten (vor Eingang Schule) 16 Uhr             MVH-Generations des Musikvereins   Teilnehmer im Außenbereich (PDF, 875 KB ) Teilnehmer im Innenbereich (PDF, 1,1 MB )
Meldung vom 05. Dezember 2025

Meldungen zum Ehrenabend

Die Vereine werden gebeten, die zur Ehrung anstehenden Personen unter Angaben des Namens, der Adresse und der besonderen Erfolge  bis spätestens 01. Februar 2026  beim Bürgermeisteramt Hambrücken zu melden. Die Kontaktdaten finden Sie am Ende des Artikels.   Zum Ablauf des Ehrenabends: Auch dieses Mal wird bei der Ehrung nur der größte Erfolg der jeweiligen Person oder Mannschaft vorgelesen. Alle weiteren Erfolge werden danach im Mitteilungsblatt veröffentlicht. Aus diesem Grund bittet die Gemeindeverwaltung darum, bei der Abgabe der Ehrungsanträge den jeweils größten Erfolg zu kennzeichnen. Über eine elektronische Meldung zusammen mit den Anschriften der geehrten Personen per E-Mail (baumann@hambruecken.de) wären wir Ihnen sehr dankbar. Zudem bitten wir Sie, uns nicht nur die Erfolge mitzuteilen, sondern uns auch  Bilder hierzu zu übersenden .    Geehrt werden können Personen, Gruppen oder Mannschaften, die Mitglied in einem Hambrücker Verein sind, oder sonstige Personen, die in Hambrücken wohnen und einen entsprechenden Erfolg erzielt haben.   Auch wird wieder eine Bewirtung vor und während des Ehrenabends angeboten.   Für Fragen und nähere Informationen steht Ihnen Frau Linda Baumann vom Bürgerservice (Tel. 7100-22) gerne zur Verfügung. 
Meldung vom 03. Dezember 2025

Abfallwirtschaftsbetrieb Landkreis Karlsruhe

Änderungen bei der Restabfallsammlung ab 2026 Ab dem 01. Januar 2026 wird der 60-Liter-Restabfallbehälter schrittweise aus dem Angebot genommen. Die nächstgrößere Tonne mit 80 Litern ist künftig die kleinste standardmäßig angebotene Restabfallbehältergröße. Kunden werden aktuell sukzessive kontaktiert. Nutzerinnen und Nutzer eines 60-Liter-Behälters können diesen freiwillig weiterhin verwenden. Ab 2026 werden die Jahres- und Leerungsgebühren der 80-Liter-Größe zugrunde gelegt – unabhängig davon, ob ein Behältertausch erfolgt ist oder nicht. Ein gebührenfreier Tausch auf einen größeren Behälter ist möglich. Mittelfristig soll bei 2-Rad Restabfallbehältern der Abfuhrturnus von zweiwöchentlich auf dreiwöchentlich umgestellt werden. Dies spiegelt das Bereitstellungsverhalten der Bevölkerung wider, die Effizienz der Abfuhr wird verbessert und der ökologische Fußabdruck verringert. Das Leerungsintervall für 4-Rad-Behälter bleibt unverändert. Änderungen bei der Bioabfallsammlung Die wenig nachgefragte zusätzliche wöchentliche Sommerleerung wird nicht mehr angeboten und der Abfuhrturnus dadurch ganzjährig auf zweiwöchentlich vereinheitlicht.   Anmeldung von Sperrmüll im Holsystem, Höhe und Bezahlung der Gebühr Ein Sperrmülltermin kann ausschließlich in unseren Onlineservices gebucht werden.   Die Gebühr für Sperrmüll im Holsystem beträgt 15,00 Euro . Sie muss bei der Buchung bezahlt werden. Die Gebühr fällt pro Anmeldung an, unabhängig von der Anzahl angemeldeter Sperrmüllfraktionen. Bezahlung ist per Kreditkarte oder Paypal möglich. Sie benötigen nicht zwingend ein Paypalkonto, es ist möglich, mit einem Gastzugang über Paypal zu bezahlen, Sie benötigen dafür lediglich Ihre IBAN. Kontakt bei weiteren Fragen:   Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises Karlsruhe Tel: 0800 / 298 20 20 Homepage:  https://www.awb-landkreis-karlsruhe.de/abfallwirtschaftskonzept
Meldung vom 28. November 2025

Deutsche Glasfaser informiert über den Ausbaustatus Hambrücken

Deutsche Glasfaser baut das zukunftsweisende Glasfaser-Netz in Hambrücken aus und treibt damit gemeinsam mit der Gemeinde die digitale Versorgung voran.  Die Tiefbauarbeiten in Hambrücken sind weitestgehend abgeschlossen. Alle Hausanschlüsse sind bereits verlegt und 90 % der Kundinnen und Kunden werden mit modernster Glasfasertechnik versorgt. Diese können bereits mit dem schnellen und zukunftssicheren Glasfaseranschluss mit 1.000 Megabit pro Sekunde surfen, telefonieren und streamen.  Mehr Informationen über Deutsche Glasfaser und die buchbaren Produkte erhalten Sie bei dem Fachhandelspartner WIEGAND-EDV in 76698 Ubstadt-Weiher, Ritterstraße 25. Diese gibt es auch online unter www.deutsche-glasfaser.de oder telefonisch unter 02861 - 890 600. Alle Fragen zum Bau beantwortet die Deutsche Glasfaser Bau-Hotline unter 02861 - 890 60 940 montags bis freitags in der Zeit von 7 bis 18 Uhr. 
Meldung vom 28. November 2025

Hambrücker Ortsmitte weihnachtlich geschmückt

Rechtzeitig zum ersten Advent präsentiert sich die Hambrücker Ortsmitte wieder vorweihnachtlich geschmückt. Die Bauhofmitarbeiter unter der Leitung von Reinhard Notheisen haben den Weihnachtsschmuck auf der Hauptstraße, am Rathaus sowie auf dem Kreisverkehrsplatz angebracht, wo sich auch ein schöner Weihnachtsbaum befindet. Dieser erstrahlt nun in den Abend- und frühen Morgenstunden in weihnachtlichem Glanz. Herzlichen Dank an die Bauhofmitarbeiter sowie an Hans Köhler für das Spenden der Weihnachtsbäume.
Meldung vom 28. November 2025

DB-Projekt Schienengüterverkehr Mannheim-Karlsruhe: Hambrücken durch die Auswahl der Vorzugsvariante R4 betroffen

Am 24.11.2025 fand in Karlsruhe das 15. Dialogforum der DB InfraGO statt. In diesem Rahmen präsentierte die Deutsche Bahn die  Vorzugsvariante R4,  mit der sie voraussichtlich im April 2026 in die formale Raumverträglichkeitsprüfung (vgl. § 15 ROG) gehen wird.  Leider ist durch die Auswahl dieser Variante auch Hambrücken insoweit betroffen, als die im Südwesten verlaufende Schnellbahntrasse Mannheim-Stuttgart um zwei weitere Gleise aufdimensioniert werden soll.  Den vorgesehenen Verlauf können Sie dem beigefügten Steckbrief entnehmen. Im jetzigen Stadium ist der exakte Verlauf um Hambrücken herum noch unklar, so beispielsweise auch, ob die Gleise südlich oder aber nördlich von der bestehenden Bestandstrasse verlaufen sollen.    Dieses Ergebnis ist aus Sicht der Gemeinde Hambrücken natürlich enttäuschend und ernüchternd. Dies gilt vor allem deshalb, weil die Gemeinde Hambrücken im Gegensatz zu vielen anderen Gemeinden vom Streckennetz überhaupt nicht profitiert (z. B. in Form von Haltestellen) und im Gegenteil die Bürgerinnen und Bürger Lärm und Immissionen ausgesetzt sind.  Gerade deshalb werden wir im weiteren Verfahrensverlauf alles daran setzen, dass die Bahn den gesetzlichen Anforderungen an den Immissionsschutz nachkommt und nachvollziehbar sämtliche denkbaren Schutzmaßnahmen wie Tunnel, Tröge und Lärmschutzwände überprüft und ggf. auch umsetzt . Selbstverständlich werden wir hierbei  alle in Betracht kommenden rechtlichen Möglichkeiten  bis zur letzten Instanz ausschöpfen und haben deshalb auch bereits Kontakt zu einer spezialisierten Rechtsanwaltskanzlei aufgenommen. Des Weiteren wird es auch darum gehen, beim zuständigen Gremium Bundestag über die  Mandatsträger  auf einen über das gesetzliche Maß hinausgehenden Schallschutz hinzuwirken.   Alle Bürgerinnen und Bürger sowie die betroffenen Vereine und Gruppierungen sind herzlich dazu aufgerufen, sich in diesem Prozess aktiv einzubringen und sich zu beteiligen, um so in einer schlechten Ausgangssituation ein gutes Ergebnis erzielen zu können.  Hierbei gilt, dass es sich um ein langwieriges Verfahren handeln wird, da sich dem Raumordnungsverfahren ein Planfeststellungsverfahren anschließen wird und der Baubeginn nach Angaben der Bahn nicht vor 2031 liegen wird. Die Gemeinde Hambrücken wird hierbei auch den Schulterschluss mit dem noch schlimmer betroffenen Nachbarn, der Großen Kreisstadt Waghäusel, üben.   Steckbrief (PDF, 382 KB ) Anmeldung Online-Informationsabend (PDF, 95 KB )
Meldung vom 24. November 2025

Bekanntmachung der Tierseuchenkasse (TSK) Baden-Württemberg-

Meldestichtag zur Veranlagung zum Tierseuchenkassenbeitrag 2026 ist der 01.01.2026. Die Meldebögen werden Mitte Dezember 2025 versandt (abweichender Meldebogenversand für Bienen). Sollten Sie bis zum 01.01.2026 keinen Meldebogen erhalten haben, rufen Sie uns bitte an. Ihre Pflicht zur Meldung begründet sich auf § 31 des Gesetzes zur Ausführung des Tiergesundheitsgesetzes in Verbindung mit der Beitragssatzung. Viehhändler (Vieheinkaufs- und Viehverwertungsgenossenschaften) sind zum 1. Februar 2026 meldepflichtig. Die uns bekannten Viehhändler, Vieheinkaufs- und Viehverwertungsgenossenschaften erhalten Mitte Januar 2026 einen Meldebogen. weiterlesen (PDF, 227 KB )
Meldung vom 21. November 2025

Freigabe der Parkplätze in der Sudetenstraße

In der vergangenen Woche informierte der Fachbereich Bauen und Umwelt im Mitteilungsblatt darüber, dass die Gemeinde zur Entschärfung und Verbesserung der Parkplatzsituation in der Sudetenstraße die Schaffung zusätzlicher öffentlicher Parkplätze in Auftrag gegeben hat. Das ausführende Unternehmen, DBS Schmitt aus Waghäusel, konnte die Arbeiten erfreulicherweise bereits in dieser Woche abschließen. Der auf den Bildern zu sehende Schrankenzaun wird im Laufe der Woche entfernt. In den nächsten Wochen wird der Bauhof noch einen Baum neben den neuen Stellplätzen pflanzen.   Fachbereich Bauen und Umwelt
Meldung vom 21. November 2025

Frisch gereinigte Wegekreuze erstrahlen wieder in neuem Glanz

Nach vielen Jahren der Witterungseinflüsse und sichtbarer Verschmutzungen präsentieren sich die Wegekreuze in unserer Gemeinde nun wieder in würdigem Zustand. Durch eine professionelle Reinigung wurden insgesamt acht historische Kreuze im Gemeindegebiet sorgfältig von Moos, Flechten und Schmutz befreit. Die Arbeiten erfolgten unter Berücksichtigung denkmalpflegerischer Richtlinien. Beschädigte Steinoberflächen wurden schonend behandelt. Bürgerinnen und Bürger, die bei ihren Spaziergängen in der Natur an den gereinigten Kreuzen vorbeikommen, können sich nun selbst von der wertvollen Bereicherung des Landschaftsbildes, der restaurierten Zeichen des Glaubens und der lokalen Geschichte überzeugen. Die Gemeindeverwaltung dankt der Firma Stadelwieser Werkstatt für Stein aus Bruchsal für die tolle Arbeit. Im weiteren Verlauf erfolgt eine ggfs. notwendige Restaurierung. Herzlicher Dank an eine unterstützende Mitbürgerin, der die Erhaltung und Pflege der Wegekreuze ein großes Anliegen ist.   Es wird darum gebeten, zukünftig darauf zu verzichten,  auf die Sockel  jegliche Art von Gegenständen (z.B. Kerzen, Gestecke, Zweige …) zu platzieren. Hier eine kleine Auswahl an Vorher-Nachher-Bildern. (PDF, 829 KB )
Meldung vom 21. November 2025

Volkstrauertag 2025 in Hambrücken

„ Wer die Folgen von Krieg und Gewalt nicht mehr sieht, vergisst sie. Wer sie vergisst, läuft Gefahr, sie zu wiederholen. “, so Bürgermeister Dr. Marc Wagner in seiner Begrüßung.    In seiner Ansprache dankte er insbesondere  Frau Erika Albrecht , die als  100-jährige Zeitzeugin  durch ihre Anwesenheit dem Erinnern eine besondere Bedeutung verlieh. Nach dem Totengedenken folgte ein eindrucksvoller Beitrag des  Teams YOUgend : Vier Mitglieder –  Marie Mächtel, Jana Heinrich, Simon Debatin  und  Suhel Saćiri  – lasen  Originalbriefe von der Front des Zweiten Weltkriegs  vor. Mit ihren Stimmen ließen sie die Worte jener Zeit wieder lebendig werden – Worte, die vom Alltag, von Angst, Hoffnung und Menschlichkeit inmitten des Krieges erzählen. Das stille Erinnern wurde so zu einem lauten Zeichen: Solch ein Leid, solch ein Krieg dürfen sich niemals wiederholen. Denn Erinnern bedeutet nicht nur zurückzublicken, sondern Verantwortung zu übernehmen. „Nie wieder“ – das ist nicht nur Geschichte, sondern eine Aufgabe. Eine Aufgabe für uns alle.   Insgesamt wurden  sieben Briefe  vorgelesen – sieben Zeugnisse aus einer dunklen Zeit, die durch die Stimmen des Teams YOUgend neues Leben erhielten. Im Folgenden zwei der vorgelesenen Briefe: Letzter Brief von Eugen Köhler an seine Schwester vom 07.08.1941: Soldat: Liebe Schwester! Will dir schnell einige Zeilen zugehen lassen. Bin noch gesund, was ich von dir auch hoffe.  Dachte, wir hätten einige Tage Ruhe, aber nun stehen wir wieder im Kampf. Ich bin jetzt, da es gerade schwer regnet, unter einem 2-rädrigen Karren im Walde. Den Wald haben wir gerade durchbrochen. Haben viele Gefangene und viel Kriegsmaterial erbeutet. Wir sind bis jetzt noch in der russischen Ukraine, ungefähr 300 Kilometer vom Schwarzen Meer entfernt. Ich rechne damit, dass die Ukraine in 8 bis 14 Tagen erledigt ist – allerdings leisten die Russen sehr starken Widerstand.  Wir stehen jetzt hier am Waldrand und warten neuen Befehl ab. Da kannst du dir denken wie es einem da zu Mute ist. Die Kleider durch und durch nass und keine Gelegenheit zum Trocknen. So sind wir jetzt schon 4 Wochen jede Nacht im freien Felde - einmal von Schweiß gebadet nass, das andere Mal vom Regen. Der einzige Wunsch ist der, nur einmal wieder nach Hause. Aber man kann gar nicht glauben, dass das einmal wahr werden kann. Aber hoffen wir das Beste. Wenn es geht, schicke mir was zu essen oder Bonbons.  Essen bekommen wir wenig: 1/6 Laib Brot pro Tag. Zum Schluss viele herzliche Grüße Eugen   Brief von Vinzenz Krämer vom 21.08.1945 aus Landsberg, aus russischer Gefangenschaft: Meine liebe gute Frau und Kind! Nach langem Bangen gibt sich mir die Gelegenheit, dir einige Worte zu schreiben.  Ich bin seit dem 14. Mai in russischer Gefangenschaft. Habe dir ja schon drei Mal geschrieben, aber ich weiß ja nicht, ob du die Briefe erhalten hast, hoffe es mal.  Meine liebe gute Frau, habe im Juli im Lazarett gelegen. War schwer krank, geht mir aber schon seit 3 Wochen wieder entsprechend gut.  Meine liebe gute Frau, in den letzten Tagen wurden bei uns ziemlich viele entlassen, aber nur ältere. Nun ich hoffe, dass ich auch bald entlassen werde. Bis Weihnachten hoffe ich, bei dir zu sein.  Nun, wie geht es dir? Hoffentlich nur gut - und du bist noch am Leben, gesund und munter, und die Kleine auch. Ich mache mir deswegen große Sorgen.  Meine liebe Frau, zu erzählen habe ich dir genügend - warte mit großer Sehnsucht auf den Tag, wo ich meine goldene Freiheit bekomme und mich mal richtig satt essen kann. Wie ich schon erzählen gehört habe, soll es auch schwere Kämpfe in Bruchsal gegeben haben. Hoffentlich ist in Hambrücken alles ganz geblieben - hoffe mal das Beste.  Viele Grüße an alle.  Will nun für heute zum Schluss kommen. Hoffe auf ein recht baldiges, frohes Wiedersehen in der Heimat. Es grüßt und küsst dich viel tausendmal dein treuer, stets an dich denkender, immer liebender, unvergesslicher Mann.   Mit den abschließenden Worten des Teams  YOUgend  –  „Nie wieder braucht Haltung. Nie wieder braucht uns alle.“  – mahnten die Stimmen von heute eindrucksvoll zum Frieden und machten deutlich, dass die Erinnerung nur dann lebendig bleibt, wenn wir gemeinsam Verantwortung übernehmen. Im Anschluss sprach Pfarrerin Charlotte Hoffmann das Gebet.    Abschließend legten Bürgermeister Dr. Marc Wagner und Gemeindemitglied SU d. R. Karl-Heinz Soder zum Gedenken an die Kriegstoten und Opfer von Gewaltherrschaft zusammen zwei Kränze nieder.  Musikalisch wurde der Volkstrauertag von einer großen Abordnung des Gesangvereins Eintracht Hambrücken umrahmt.   Vielen Dank an alle Beteiligten!
Meldung vom 21. November 2025

Wasser auf dem Friedhof wurde abgestellt

Auch in diesem Jahr wurde wieder das Wasser während der Winter- beziehungsweise Frostperiode auf dem Friedhof abgestellt. Bitte beachten Sie, dass seit dieser Woche alle Außenwasserstellen außer Betrieb sind und die Gießkannen entfernt werden. Lediglich der Hahn beim Seiteneingang rechts ist offen (wie jedes Jahr). Nach dem Ende der Frostperiode wird im Frühjahr das Wasser wieder angestellt werden. Fachbereich Bauen und Umwelt
Meldung vom 21. November 2025

Vereinsvertreterversammlung am 12.11.2025

Am vergangenen Mittwoch (12.11.2025) kamen Vertreter der örtlichen Vereine sowie Bürgermeister Dr. Marc Wagner und die Vereinsbeauftragte Linda Baumann aufgrund der jährlichen Vereinsvertreterversammlung im Vereinsheim der Forlebuzzel-Zunft zusammen und haben die Veranstaltungen für das Jahr 2026 durchgesprochen.  Eine Veröffentlichung des Veranstaltungskalenders 2026 erfolgt Anfang Dezember.   Zudem wurde über die Altpapiersammlungen gesprochen. Mit Wirkung ab Januar 2026 haben sich die Vereine dafür entschieden, zu der Firma Kühl zu wechseln. Die Sammlungen finden aber wieder wie gewohnt statt. Weitere Infos hierzu erhalten Sie kurz vor den Sammlungen.    Ein weiterer Tagesordnungspunkt war die Bekanntgabe des Vereinssprechers. Der Vereinssprecher wechselt nach einem rollierenden System in der Reihenfolge des Alphabets. Für das Jahr 2026 wird dieser vom  Brett- und Rollenspielverein Hambrücken e. V.  gestellt.   Als nächster Punkt hat man über einen neuen Mai-/Narrenbaum gesprochen. Hier wird sich der Gewerbeverein mit der Gemeinde in Verbindung setzen und es wird eine Info an die Vereine verschickt.      Als Vorabinformation wurde nochmals die Ganztagesbetreuung ab 01.08.2026 bekanntgegeben. Es wäre schön, wenn die Vereine hierbei mithelfen würden. Mit wenig Aufwand wäre viel geholfen. Jeder Verein soll sich hierzu nochmals Gedanken machen.    Zum Schluss stand die Reihenfolge für die musikalische Umrahmung des Volkstrauertags ab 2027 auf der Tagesordnung. Falls ein musizierender Verein hier beitreten möchte, baten wir um Rückmeldung, ansonsten wird die bisherige Reihenfolge beibehalten.    Vielen Dank an die  Forlebuzzel-Zunft  für die Gastfreundschaft und allen Vereinsvertretern für die Mitwirkung.
Meldung vom 14. November 2025

Jugendversammlung am 05.12.2025

Eure Vertreter haben abgestimmt: Am Freitag, den 05.12.2025 , treffen wir uns zu einem großen Völkerballturnier mit Hotdog und Co. in der Lußhardthalle. Der Treffpunkt ist um 18.00 Uhr in der Lußhardthalle. Die Veranstaltung endet um 22.00 Uhr.   Dort erwartet euch ein gemeinsames Völkerballturnier mit Hotdog und Co. - alle, die kommen, sind automatisch beim Turnier dabei! Zuvor habt ihr die Gelegenheit, Mitglieder des Gemeinderats kennenzulernen. Der Abend klingt entspannt aus – z. B. bei einer Runde Fußball, am Fußballkicker oder einfach beim gemeinsamen Chillen.   Zur besseren Planung bitten wir euch, das Anmeldeformular  (PDF, 57 KB ) bis spätestens Mittwoch, den 26.11.2025 ausgefüllt bei uns abzugeben.   Solltet ihr noch Fragen haben, dürft ihr euch jederzeit gerne mit Frau Melanie König (Tel.: 07255/7100-15, E-Mail: koenig@hambruecken.de) in Verbindung setzen.
Meldung vom 14. November 2025

Besuch von Seniorinnen und Senioren im Rathaus

Am Donnerstag, 6. November 2025, war es so weit. Trotz kühler Temperaturen strahlte die Sonne, als die Seniorinnen und Senioren auf ihrem geführten Spaziergang vom Seniorenbeirat den Bürgermeister Dr. Marc Wagner im Rathaus begrüßten. In geselliger Runde hatten die 25 Seniorinnen und Senioren die Gelegenheit, dem Bürgermeister Fragen zu stellen und sich rege auszutauschen. Anschließend ging es zum Pflegeheim der Ev. Heimstiftung, wo bei Kaffee und leckerem Kuchen eine kleine Stärkung auf alle wartete. Wir bedanken uns herzlich für den sehr angenehmen Besuch und freuen uns schon auf ein baldiges Wiedersehen. Unser besonderer Dank gilt den Helferinnen und Helfern des geführten Spaziergangs für ihr großes Engagement sowie den Mitgliedern des Seniorenbeirats. Wenn Sie beim nächsten Mal aktiv mithelfen möchten, melden Sie sich bitte jederzeit gerne.
Meldung vom 14. November 2025

Einführung des digitalen Posteingangs und Workflows bei der Gemeindeverwaltung

Die Gemeinde Hambrücken geht einen weiteren Schritt in die digitale Zukunft: Mit der Einführung des digitalen Posteingangs und Workflows am 10.11.2025 soll der Posteingang und die Bearbeitung von Dokumenten bei der Gemeindeverwaltung optimiert werden. Das bereits etablierte Dokumentenmanagementsystem Regisafe wird um diese Funktionen erweitert, sodass sowohl digitale als auch gescannte analoge Dokumente direkt über das System an die zuständigen Sachbearbeiter weitergeleitet werden.   Digitalisierung auf allen Ebenen Mit der neuen Lösung werden alle eingehenden Dokumente – sowohl elektronische als auch gescannte analoge Post – in Regisafe erfasst. Nach der Erfassung werden sie über den digitalen Workflow automatisch an die zuständigen Sachbearbeiter weitergeleitet, die die Dokumente sofort bearbeiten können. Dieser Prozess sorgt für eine schnellere Bearbeitung und eine transparente, digitale Aktenführung. „Durch den digitalen Posteingang und Workflow machen wir die Verwaltung effizienter und zukunftssicher“, erklärt Bürgermeister Dr. Wagner. „Unsere Bürger und Geschäftspartner profitieren von einem schnellen und sicheren Kommunikationsweg.“   Vorteile für alle Beteiligten Schnelligkeit : Schnelle Bearbeitung durch automatische Weiterleitung an Sachbearbeiter. Effizienz : Durchgängige digitale Bearbeitung, keine manuellen Zwischenschritte. Umweltfreundlich : Weniger Papierverbrauch, nachhaltige Verwaltung. Ab sofort sollten möglichst alle Dokumente elektronisch an die Gemeindeverwaltung an gemeinde@hambruecken.de eingereicht werden. Für analog eingehende Post wird ein Scannen und direkte Weiterleitung an den Workflow angeboten.   Weitere Infos :  Folgende Kontaktadressen der Gemeindeverwaltung stehen zur Verfügung:    Allgemeine Schreiben/Anliegen:gemeinde@hambruecken.de Bürgerbüro:buergerbuero@hambruecken.de Rechnungen:rechnung@hambruecken.de Steuern/Gebühren/Beiträge:steueramt@hambruecken.de Gemeindekasse:gemeindekasse@hambruecken.de Bauamt:bauamt@hambruecken.de
Meldung vom 14. November 2025

Stellungnahme der Gemeinde zum Antrag der Deutschen Post AG auf Zulassung einer automatisierten Station und Schließung der personenbedienten stationären Filiale in Eigenbetrieb in der Kirchstraße 9, 76707 Hambrücken

Sehr geehrte Damen und Herren,   vielen Dank für Ihr Schreiben vom 23.10.2025. Gerne nehme ich wie folgt Stellung zum Antrag der Deutschen Post AG auf Zulassung einer automatisierten Station und Schließung der personenbedienten stationären Filiale in Eigenbetrieb in der Kirchstraße 9, 76707 Hambrücken:   1. Als Rechtsgrundlage dient § 17 Postgesetz. Nach dessen Absatz 1 müssen mindestens 12.000 Universaldienstfilialen bundesweit vorhanden sein. In allen Gemeinden und zusammenhängend bebauten Wohngebieten mit mehr als 2.000 Einwohnern muss ein Universaldienstanbieter mindestens eine Universaldienstfiliale betreiben. In zusammenhängend bebauten Wohngebieten mit mehr als 4.000 Einwohnern ist grundsätzlich zu gewährleisten, dass eine Universaldienstfiliale in höchstens 2.000 Metern erreichbar ist.   2. Hambrücken ist eine Gemeinde mit 5.682 Einwohnern auf einer Fläche von 10,97 km² und erfüllt somit sowohl den Tatbestand, dass dort mindestens eine Universaldienstfiliale betrieben werden muss, als auch den grundsätzlichen Anspruch, dass eine Universaldienstfiliale in höchstens 2.000 Metern erreichbar sein muss. Da sich nach den eigenen Angaben der Deutschen Post AG die nächstgelegene personenbediente, stationäre Einrichtung in 3.700 Metern Entfernung in der Hambrücker Landstraße 4, 68753 Waghäusel, befindet, wären die Voraussetzungen des § 17 Abs. 1 S. 5 Postgesetz nicht mehr erfüllt, wenn die Filiale in Hambrücken schließen würde.   3. § 17 Abs. 2 Postgesetz lässt eine automatisierte Station anstelle einer Universaldienstfiliale im Benehmen mit der betroffenen Gebietskörperschaft unter gewissen Voraussetzungen zu. Die Zulassung ist abhängig von der Barrierefreiheit, der Nutzungsmöglichkeit ohne eigene technische Geräte und berücksichtigt dabei insbesondere die örtliche Nachfrage nach Postdienstleistungen, die Möglichkeit, eine Universaldienstfiliale im Sinne von § 17 Abs. 1 Postgesetz einzurichten sowie die flächendeckend angemessene und ausreichende Verfügbarkeit von Universaldienstfilialen, insbesondere im ländlichen Raum.   4. Unsere Prüfung von § 17 Abs. 2 Postgesetz führt zu folgenden Erkenntnissen:   a) Barrierefreiheit und Nutzung ohne eigene technische Geräte Zur Definition der Barrierefreiheit verweist die Deutsche Post AG auf § 3 Abs. 1 Barrierefreiheitsstärkungsgesetz: „Produkte, die ein Wirtschaftsakteur auf dem Markt bereitstellt und Dienstleistungen, die er anbietet oder erbringt, müssen barrierefrei sein. Produkte und Dienstleistungen sind barrierefrei, wenn sie für Menschen mit Behinderungen in der allgemein üblichen Weise, ohne besondere Erschwernis und grundsätzlich ohne fremde Hilfe auffindbar, zugänglich und nutzbar sind.“ Barrierefreiheit bezieht sich nicht, wie irrtümlicherweise oft angenommen, nur auf die physische Zugänglichkeit, die durch das ebenerdige Stellen einer automatisierten Station oder den Zugang durch rollstuhlgerechte Rampen hergestellt werden kann, sondern auch auf die tatsächliche Nutzbarkeit. So zählt zum Beispiel auch eine Leseschwäche als anerkannte Behinderung. Durch das Ersetzen einer personenbedienten stationären Einrichtung durch eine automatisierte Station würde die Nutzbarkeit der Dienstleistung für Menschen mit einer Leseschwäche massiv eingeschränkt werden. Auch das Einsetzen von Piktogrammen ist hier nur bedingt eine Hilfe und ersetzt im Zweifel nicht die persönliche Beratung und Hilfeleistung wie in einer personenbedienten Filiale.   Die Bevölkerungsentwicklung im Jahr 2025 in Hambrücken zeigt außerdem einen Anstieg der Zahl der über 65-Jährigen auf inzwischen 1.286 von insgesamt 5.682 Einwohnern. Damit sind fast 23 % der Bevölkerung in Hambrücken über 65 Jahre alt. Gerade für diese Menschen, aber auch für Menschen mit einer körperlichen Beeinträchtigung oder Behinderung, stellt sich die Frage der Barrierefreiheit. Die automatisierten Stationen der Deutschen Post AG sind in der Regel so aufgebaut, dass sich die großen Fächer für die großen und schweren Pakete in der oberen Reihe der Station befinden und die kleineren Fächer auf Bodenhöhe angebracht sind. Diese Personen haben daher entweder das Problem, dass sie die großen schweren Pakete meist über ihren Kopf in eins bzw. aus einem der oberen Fächer heben müssen, oder sich tief bücken müssen, um Pakete weiter unten einzulegen oder zu entnehmen. Für Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen ist das nicht zumutbar.   Auch die Bedienung des Displays der Stationen fällt vielen schwer. Meist sind die Displays aufgrund der blendenden Sonneneinstrahlung schwer zu lesen. Auch kommt es vor, dass der Touchscreen verzögert reagiert oder nicht das Feld anwählt, welches man angeklickt hat, was das Auswählen von Zahlen und Buchstaben erschweren kann. Auch klagen Personen darüber, dass der Scanner nicht immer den Barcode auf der Benachrichtigungskarte einliest und deshalb mühsam mit den bereits genannten Schwierigkeiten des Touchscreens eingetippt werden muss. Die automatisierten Stationen mögen zwar generell ohne Smartphone oder eigene technische Geräte nutzbar sein, eine komplett barrierefreie Nutzung ist aber dennoch nicht gegeben.   Der Platz in der automatisierten Station ist außerdem begrenzt. Bei 5.682 Einwohnern ist es sehr realistisch, dass Personen mit ihrem Paket vor der Station stehen und es nicht versenden können, weil alle Fächer bereits belegt sind. Es ist nicht zumutbar, dass diese Personen auf gut Glück am nächsten Tag wieder vor dem Automaten stehen und hoffen müssen, dass dann ein Fach frei ist oder in die nächste Filiale fahren müssen, um das Paket dort abzugeben. Das Thema Erreichbarkeit der nächsten personenbedienten Filiale wird unter Punkt d) näher erläutert. Wenn die automatisierte Station die einzige Alternative für die Einwohner darstellt, Pakete zu verschicken, werden die Fächer auch deutlich häufiger genutzt werden und dementsprechend belegt sein. Das könnte auch die Paketzusteller der Deutschen Post AG vor das Problem stellen, dass sie die Pakete, die sie tagsüber nicht persönlich zustellen konnten, aufgrund der Auslastung der automatisierten Station zum Ende ihrer Schicht nicht dort hinterlegen können. Hier stellt sich die Frage, ob die Paketzusteller die Pakete in diesem Fall auf andere Stationen oder Filialen in der Umgebung verteilen und unsere Einwohner dann den Aufwand haben, ihren Paketen hinterherzufahren.   Im Ergebnis ist nach unserer Auffassung eine automatisierte Station nicht barrierefrei im Sinne des § 17 Abs. 2 Postgesetz.   b) Örtliche Nachfrage nach Postdienstleistungen Leider wurde uns angeblich aus Datenschutzgründen nicht die genaue Nachfrage in Kundentransaktionen pro Tag mitgeteilt. Dies wird hiermit ausdrücklich als Fehler der Deutschen Post AG gerügt, weshalb der Antrag schon deshalb abzulehnen ist.   Auf eigene Nachfrage vor Ort konnte aber festgestellt werden, dass die Hambrücker Filiale regelmäßig sehr gut frequentiert wird. Die Rückmeldungen der Einwohner von Hambrücken bilden sogar den Wunsch ab, die Öffnungszeiten auszuweiten und die Filiale personell noch besser auszustatten, um eine umfangreichere Nutzung zu ermöglichen. Die Filiale ist den Einwohnern, gerade auch der älteren Generation, sehr wichtig und wird wertgeschätzt. Die persönliche Beratung und Hilfestellung der Mitarbeiterinnen wird sehr gelobt und eine Schließung und der Ersatz durch eine automatisierte Station wird entschieden abgelehnt.   Die Deutsche Post AG erwähnt angeblich erhebliche Kosten der Filiale in der Kirchstraße trotz der kurzen täglichen Öffnungszeiten. Auch hier werden leider keine konkreten Zahlen genannt. Die angeblichen hohen Kosten sind beim Blick in die Filiale nicht nachvollziehbar. Hier vor Ort entsteht eher der Eindruck, dass gerade in dieser Filiale erheblich an Kosten gespart wird. Im längeren Krankheitsfall wird nicht für einen befristeten Personalersatz gesorgt, um die ohnehin schon kurzen Öffnungszeiten weiterhin zu gewährleisten. Wenn es krankheitsbedingt zu veränderten Öffnungszeiten kommt, werden diese von Seiten der Deutschen Post AG nicht kommuniziert, was natürlich zu Unmut und auch zu schlechten Google-Bewertungen führt. Diese schlechten Bewertungen haben aber nicht die Mitarbeiterinnen vor Ort zu verantworten, sondern die Personen im Verwaltungsapparat der Deutschen Post AG, die es versäumen, die korrekten Anpassungen der Öffnungszeiten im Internet rechtzeitig zu kommunizieren. Auch die Einrichtung wird in finanzieller Eigenleistung der Mitarbeiterinnen ausgestattet. Die Filiale könnte deutlich ansprechender gestaltet und personell besser ausgestattet werden, um tatsächlich für eine bessere Service-Verfügbarkeit zu sorgen. Als großer Konzern, der für die Sicherstellung einer flächendeckenden Grundversorgung mit Postdienstleistungen beauftragt ist, sollte die Ausstattung und Erhaltung von bestehenden Postfilialen im Rahmen des persönlichen Face-to-Face Service-Gedankens durchaus im Bereich der wirtschaftlichen Zumutbarkeit liegen. Für uns stellt es sich aber so dar, dass die Deutsche Post AG die Filiale faktisch hat aushungern lassen, um sich jetzt auf § 17 Abs. 2 Postgesetz zu berufen, um die für sie kostengünstigere Variante in Form einer automatisierten Station umsetzen zu können. Wirtschaftliche Aspekte sind im Übrigen kein Tatbestandsmerkmal aus § 17 Abs. 2 Postgesetz und dürfen daher auch nicht in die Begründung des Antrags miteinfließen.   c) Möglichkeit der Einrichtung einer Universaldienstfiliale im Sinne von § 17 Abs. 1 Postgesetz Da bereits eine Filiale besteht und von den Mitarbeiterinnen auch weitergeführt werden möchte, ist dieser Punkt in unserem Sinne erfüllt und spricht ebenfalls gegen ein Ersetzen der Filiale durch eine automatisierte Station.   d) Flächendeckend angemessene und ausreichende Verfügbarkeit von Universaldienstfilialen, insbesondere im ländlichen Raum Leider kommt es immer wieder vor, dass die Aufnahmekapazitäten der beiden Automaten in Hambrücken erschöpft sind und keine weiteren Pakete eingelegt werden können. In diesen Fällen müssten die Einwohner z.B. eine andere Universaldienstfiliale erreichen können. Nach den eigenen Angaben der Deutschen Post AG sind die nächsten personenbedienten, stationären Einrichtungen 3,7 km bzw. 4,3 km oder sogar 6,2 km entfernt und liegen in den benachbarten Gemeinden Waghäusel und Graben-Neudorf. Damit sind die in § 17 Abs. 1 Postgesetz festgelegten 2.000 Meter weit überschritten und nicht im Bereich des Zumutbaren. In Hambrücken gibt es nur zwei Busverbindungen. Die Filiale in Graben-Neudorf wäre z.B. nur mit Umsteigen zu erreichen. Die Filiale in Waghäusel wird nur von 4 Haltestellen in Hambrücken entlang der Hauptverkehrsstraße angefahren, was neben älteren Mitbürgern die Einwohner in den äußeren Wohngebieten benachteiligen würde. Eine angemessene und ausreichende Verfügbarkeit im Sinne der zumutbaren Erreichbarkeit, ausgehend davon, dass nicht jeder Mensch ein Auto besitzt, wäre somit nicht gegeben.   Ergebnis: Die Gemeinde Hambrücken lehnt den Antrag der Deutschen Post AG (Schließen der personenbedienten stationären Filiale in der Kirchstraße 9 und das vollständige Ersetzen dieser durch eine automatisierte Station) entschieden ab und  verweigert nachdrücklich das Benehmen. Sollte die Bundesnetzagentur den Antrag gleichwohl billigen, sind wir zuversichtlich, dass eine gerichtliche Überprüfung unseren rechtlichen Standpunkt bestätigt.   Mit freundlichen Grüßen   gez.: Dr. Marc Wagner Bürgermeister
Meldung vom 07. November 2025

Rathausdach und Kindergarten St. Martin zuerst: Wenn Kraichgauer Bürger PV-Anlagen bauen

Nach dem Bürger.Forum am 14. Oktober 2025 mit über 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmern geht es auf den Gemeindedächern in Hambrücken jetzt weiter: Den Anfang machen das Rathaus und der Kindergarten St. Martin – so der aktuelle Planungsstand der BürgerEnergieGenossenschaft Kraichgau (BEG Kraichgau) und ihrer Projektpartner von Sonnige Projekte. Alle Projektschritte erfolgen dabei in enger Abstimmung mit der Gemeinde.   Energiewende – genossenschaftlich gedacht Das Besondere: Die PV-Anlagen in Hambrücken werden von der regional verwurzelten BEG Kraichgau realisiert und nach Fertigstellung auch von ihr betrieben. Über die Genossenschaft können sich alle Hambrückerinnen und Hambrücker direkt an den Anlagen beteiligen – und finanziell mitverdienen. Mitmachen ist einfach: Schon ab 100 € pro Genossenschaftsanteil kann man Mitglied der BEG Kraichgau werden. Man wird somit Anteilseigentümer, kann mitbestimmen und die Energiewende im Kraichgau aktiv vorantreiben. Für jeden Genossenschaftsanteil wird jährlich eine Dividende ausgeschüttet, über deren Höhe alle Mitglieder gemeinsam in der Generalversammlung entscheiden. Wer die Finanzierung der Photovoltaikanlagen in Hambrücken zusätzlich unterstützen möchte, kann dies über eine Projektinvestition in Form eines Beteiligungspakets mit Nachrangdarlehen tun – mit 4 % Verzinsung pro Jahr und einer Laufzeit von 10 Jahren.    Im Online-Mitgliederportal der BEG Kraichgau kann jeder bequem von zu Hause aus Genossenschaftsanteile und Beteiligungspakete zeichnen. Einfach ein Benutzerkonto anlegen, die gewünschte Beteiligung auswählen – und schon bist du Teil der Energiewende.  Über den QR-Code geht es direkt zum Online-Mitgliederportal.   Ein Gewinn für alle – Kommune, Bürger und Umwelt Auch die Gemeinde Hambrücken profitiert mehrfach: Sie spart Energiekosten, erhält Pachteinnahmen für ihre Dachflächen und muss sich weder um Wartung noch Betrieb kümmern – all das übernimmt die BEG Kraichgau. Die Anlagen erzeugen Jahr für Jahr grünen Strom und vermeiden rund 350 Tonnen CO₂ – ein starkes Signal für den Klimaschutz vor Ort. Übrigens: Parallel entstehen derzeit sechs PV-Anlagen in Ubstadt-Weiher und sieben weitere in Forst. Mit echter Bürgerbeteiligung, regionaler Wertschöpfung und viel Engagement aus der Mitte der Bevölkerung treiben diese Projekte die Energiewende im Landkreis Karlsruhe weiter voran.   Mitmachen lohnt sich, über  1.150 Kraichgauer Bürgerinnen und Bürger  sind bereits dabei! Denn die Energiewende gelingt nur gemeinsam – und auch in Hambrücken zeigt sich: Wir packen's an!
Meldung vom 31. Oktober 2025

Worte von damals – Stimmen von heute

Originalbriefe von der Front aus dem 2. Weltkrieg, vorgelesen von Mitgliedern des Teams YOUgend   „Nie wieder“ ist nicht nur Geschichte. Es ist eine Aufgabe. Eine Aufgabe für uns alle.   Einladung zur Gedenkstunde zum Volkstrauertag am Sonntag, den 16.11.2025  Beginn: 14:00 Uhr Ort: Aussegnungshalle, Friedhof   Die Bilder, die uns Tag für Tag aus der Ukraine, aus Israel, den umkämpften Gebieten im Nahen Osten und anderen Teilen der Welt erreichen, zeigen uns, dass das Eintreten für den Frieden wichtiger ist denn je.    Erleben Sie die Worte der Vergangenheit neu. Unser Team  YOUgend  lässt die Zeilen der Weltkriegsgeneration lebendig werden und einen Moment zurückversetzen – in das Leben, die Gefühle und die Hoffnungen der Menschen damals. Die Stimmen von  Generation Z und Alpha  geben den Briefen heute neue Kraft. Denn eines bleibt zeitlos.  Hass und Krieg führen nur zu Tod und Verzweiflung – Lösungen entstehen nur durch Verständnis und Menschlichkeit. Erinnern bedeutet mehr, als zurückzublicken. Es bedeutet,  Verantwortung zu übernehmen . Wer die Schrecken von Krieg und Gewalt nicht mehr sieht, vergisst sie. Wer sie vergisst, läuft Gefahr, sie zu wiederholen.   Der diesjährige Volkstrauertag soll ein Zeichen für den Frieden, ein Einstehen für die europäischen Werte und ein starkes Signal für den Frieden in der Welt sein. „Nie wieder“ ist nicht nur Geschichte. Es ist eine Aufgabe. Eine Aufgabe für uns alle. Es liegt an uns, die Erinnerung wachzuhalten, die Geschichten der Vergangenheit zu hören und daraus Kraft zu schöpfen, um  für eine friedliche Zukunft einzustehen . Es ist unsere gemeinsame Aufgabe, Verantwortung zu übernehmen und das Vergessen zu verhindern. Programm zum Volkstrauertag (PDF, 106 KB )
Meldung vom 31. Oktober 2025

Aus dem Gemeinderat

TOP 1: Verkauf der Grundstücke Flst. Nr. 393 und 393/1 zur Schaffung einer Zahnarztpraxis in der Ortsmitte Der Gemeinderat stimmte mit 12 Ja-Stimmen bei einer Gegenstimme der Veräußerung der beiden nebeneinanderliegenden, gemeindeeigenen Grundstücke  Flst.-Nr. 393 und 393/1  in der Ortsmitte bei einem m²-Preis in Höhe von 650 Euro zu. Mit dem Verkauf ist eine  Bauverpflichtung  verbunden. Vorgesehen ist die Errichtung eines Gebäudes mit  Gewerbeeinheit im Erdgeschoss  sowie einer  Zahnarztpraxis im ersten und zweiten Obergeschoss .   TOP 2:  Vorstellung des Projekts „ehrenamtliche Notfallhelfer“ Vor dem Hintergrund des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine im Februar 2022 und der daraus resultierenden Energie- und Versorgungskrise, erhielt die staatliche Aufgabe des Katastrophenschutzes ungewollt eine neue Dynamik. Die Gemeinde Hambrücken reagierte auf kommunaler Ebene unter anderem mit der Erstellung eines Leitfadens, der Anschaffung eines Notstromaggregats, der Durchführung von Übungen sowie der Absicherung wichtiger Lieferwege im Krisenfall. Generell gilt, je mehr Personen im Katastrophenfall oder bei besonderen Einsatzlagen zur Verfügung stehen, desto erfolgreicher kann die Bewältigung gelingen. In diesem Zusammenhang hat Herr Martin Kackschies, ehemaliger stellvertretender Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbands, der Gemeinde das Pilotprojekt „ehrenamtliche Notfallhelfer“ aufgezeigt.   Der Gemeinderat nahm das Projekt „ehrenamtliche Notfallhelfer“ einstimmig zur Kenntnis und äußerte sich sehr wohlwollend dazu sowie anerkennend gegenüber dem ehrenamtlichen Engagement von Herrn Martin Kackschies. Ziel des Projekts ist es, die Versorgung von Betroffenen bei Schadensereignissen im Rahmen des Katastrophenschutzes zu verbessern. Das Team aus ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer soll unter anderem auch die Unterstützung und Versorgung von Einsatzkräften außerhalb des unmittelbaren Gefahrenbereichs sicherstellen.   TOP 3:  Pilotprojekt im Landkreis Karlsruhe: „Pooling in der Kita“ hier: Heilpädagogische Fachkraft im Kindergarten St. Martin Mit dem Pilotprojekt „Pooling in der Kita“ beschreitet der Landkreis Karlsruhe neue Wege in der frühkindlichen Förderung und Hilfegewährung. Seit Februar 2024 wird im katholischen Kindergarten Don Bosco in Karlsdorf-Neuthard sowie seit September 2024 im katholischen Kindergarten St. Martin in Hambrücken ein neues Projekt erprobt, das die Integrationshilfe durch ein Pooling-Angebot ersetzt.   Das Projekt ist ein großer Gewinn. Die Kinder sind in der Gruppe integriert, entwickeln sich sozial und emotional positiv weiter. Die Projektbeteiligten berichten von positiven Effekten in der Zusammenarbeit mit den Eltern. Das auf zwei Jahre angelegte Pilotprojekt mit reinem Modellcharakter wird aktuell an den beiden Standorten bis August 2026 erprobt und durch regelmäßige Auswertungsgespräche begleitet.   Das Gremium beschloss einstimmig die Fortsetzung des Pilotprojekts „Pooling in der Kita“ im Kindergarten St. Martin für den Zeitraum vom  01.01.2026 bis 31.08.2026  durch den  Einsatz einer heilpädagogischen Fachkraft  sowie die anteilige  Kostenübernahme durch die Gemeinde .   TOP 4: Rahmenvertrag zwischen der Musikschule Waghäusel-Hambrücken sowie der Stadt Waghäusel und der Gemeinde Hambrücken Der derzeit gültige Rahmenvertrag zwischen der Musikschule Waghäusel-Hambrücken sowie der Stadt Waghäusel und der Gemeinde Hambrücken endet gemäß § 5 Abs. 1 des Vertrags zum 31.12.2025. Einstimmig beschloss der Gemeinderat die Verlängerung des Rahmenvertrags mit der Musikschule Waghäusel-Hambrücken für das Jahr 2026 sowie den  kommunalen Zuschuss in Höhe von 130.000,00 Euro.   TOP 5:  Künftige Ausschreibung für den kommunalen Strombedarf Die Gemeinde Hambrücken hat in den vergangenen Jahren auf Grundlage entsprechender Gemeinderatsbeschlüsse an den jeweiligen Bündelausschreibungen der Gt-service Dienstleistungsgesellschaft mbH, Tochtergesellschaft des Gemeindetages Baden-Württemberg, teilgenommen. Die daraus resultierende Stromlieferung läuft zum 31.12.2026 aus.  Da die erzielten Ergebnisse zunehmend nicht mehr den aktuellen Marktpreisen entsprechen, hat die Gt-service den bestehenden Dauerauftrag zur Durchführung von Bündelausschreibung Strom bereits fristgerecht zum Jahresende 2026 gekündigt. Auch andere Kommunen und Verbände – wie der Zweckverband Wasserversorgung Lußhardt oder die Große Kreisstadt Waghäusel – haben sich gegen eine weitere Teilnahme entschieden. Die Verwaltung schlug vor, den kommunalen Strombedarf künftig mittels einer Angebotsabfrage auf Indikationsbasis auszuschreiben. Dadurch wäre es möglich, flexibel auf Marktbewegungen zu reagieren und den Liefervertrag zum wirtschaftlich besten Zeitpunkt und mit optimaler Laufzeit abzuschließen. Der Gemeinderat beschloss einstimmig die zukünftige Ausschreibung des kommunalen Strombedarfs im Rahmen einer Angebotsabfrage auf Indikationsbasis. Gleichzeitig wurde die Verwaltung ermächtigt, den Liefervertrag zum wirtschaftlich günstigsten Zeitpunkt und mit einer optimalen Laufzeit abzuschließen.   TOP 6:  Bekanntgabe der in letzter nichtöffentlicher Sitzung am 30.09.2025 gefassten Beschlüsse Personalangelegenheiten Keine Bekanntgabe.   Vorkaufsrechte Nichtausübung der Vorkaufsrechte bei 8 Kaufverträgen      TOP 7: Bekanntgaben, Anfragen, Wünsche Bürgermeister Dr. Marc Wagner informierte die Anwesenden über  den Termin am 24.11.2025 für das nächste Dialogforum zum DB-Projekt Mannheim–Karlsruhe.die Ergebnisse der Verkehrsschau am 08.10.2025.
Meldung vom 31. Oktober 2025

Neuer „Fairteiler“-Schrank in Hambrücken: Gemeinsam gegen Lebensmittelverschwendung

Seit dem 20. Oktober 2025 steht in Hambrücken ein neuer „Fairteiler“-Schrank der Initiative Foodsharing bereit. Damit setzt auch die Gemeinde Hambrücken ein sichtbares Zeichen gegen die massenhafte Verschwendung von Lebensmitteln und für einen verantwortungsvolleren Umgang mit wertvollen Ressourcen. Das Problem ist enorm: Weltweit landen jedes Jahr mehr als 1,3 Milliarden Tonnen Lebensmittel im Müll, was dem Ertrag einer bewirtschafteten Fläche, die anderthalbmal so groß wie Europa ist, entspricht. In Deutschland allein sind es rund 18 Millionen Tonnen jährlich. Getragen wird Foodsharing von zahlreichen ehrenamtlichen Foodsaver*innen, die tagtäglich aktiv Lebensmittel retten, die man andernfalls entsorgt hätte. Sie verteilen diese kostenlos weiter und leisten damit einen wichtigen Beitrag für Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung. Der neue „Fairteiler“-Schrank bietet nun auch in Hambrücken die Möglichkeit, gerettete Lebensmittel unkompliziert zu teilen. In unregelmäßigen Abständen finden sich darin kostenlose Lebensmittel, darunter auch Produkte, die das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten haben, Obst und Gemüse mit kleinen Schönheitsfehlern, Backwaren vom Vortag und vieles mehr. Mitmachen können alle: Auch wer kein aktives Mitglied von Foodsharing ist, darf dort überschüssige, noch genießbare und nicht kühlpflichtige Lebensmittel privat abgeben oder Lebensmittel mitnehmen. Der „Fairteiler“-Schrank befindet sich in der Hauptstraße 49, direkt bei der Bushaltestelle „Prinz Carl“ in Hambrücken. Foodsharing bittet alle Nutzerinnen und Nutzer um gegenseitige Rücksichtnahme: Bitte bringen Sie eigene Taschen mit, wenn Sie Lebensmittel mitnehmen möchten.Die Kisten im Schrank dürfen nicht entnommen werden.Achten Sie darauf, die Türen des Schranks stets gut zu schließen, damit keine Tiere hineingelangen. Über eine WhatsApp-Gruppe erhalten Sie weitere Informationen zum „Fairteiler“: https://chat.whatsapp.com/BzKxBmsFObBGWmGwJPzpDM?mode=wwt
Meldung vom 31. Oktober 2025

Verlängerung des Malwettbewerbs zum Tag der Umwelt und Natur

Am 19.10.25 fand im Rahmen des Tags der Umwelt und Natur ein Malwettbewerb für Kinder bis 12 Jahre statt. Jedes Kind, das ein Bild zum Thema „Wildbiene, Honigbiene, Asiatische Hornisse“ abgegeben hat, hat ein kleines Präsent erhalten. Die Gemeinde Hambrücken möchte die Aktion gerne verlängern. Kinder bis 12 Jahre haben noch bis zum 14.11.2025 die Möglichkeit, ein Bild rund um das Thema „Bienen“ im Bauamt bei Frau Merkel (Hauptstraße 108, Hambrücken, Zimmer 54) abzugeben, um noch eins der Präsente zu erhalten. Nur solange der Vorrat reicht!  
Meldung vom 24. Oktober 2025

Persönliche Notfallvorsorge der Bevölkerung; Fortschreibung Ratgeber „Vorsorge für Krisen und Katastrophen“ des BBK

Seit Montag, den 13. Oktober 2025, dem Internationalen Tag der Katastrophenvorsorge, steht der überarbeitete Ratgeber „Vorsorge für Krisen und Katastrophen“ zur Verfügung. Er dient als Fortschreibung und Ersatz der bekannten (orangefarbenen) Broschüre „Katastrophenalarm“ des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK).   Der Ratgeber kann ab sofort auf der Website des BBK heruntergeladen werden: https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Vorsorge/Ratgeber-Checkliste/ratgeber-checkliste_node.html Er ist außerdem kostenfrei über das BBK bestellbar ( Tel.   0800 664 71 15 oder E-Mail: Bestellservice@bbk.bund.de).   Bewährte Inhalte zur klassischen Notfallvorsorge, etwa bei Stromausfall, Hochwasser oder Extremwetterlagen, sind weiterhin enthalten. Der Ratgeber gibt praktische Tipps, wie ein sinnvoller Vorrat angelegt werden kann und welche Gegenstände im Notfall griffbereit sein sollten. Außerdem wird erläutert, wie man bei Ausfall von Kommunikationsnetzen informiert bleibt oder was im Brandfall sowie bei Ausfall von Energie- und Wärmeversorgung zu beachten ist.   Neu aufgenommen wurden Themen, die aktuelle Herausforderungen aufgreifen. Dazu gehören Hinweise zur Erkennung von Desinformation, Empfehlungen, wo Schutz bei Explosionen gesucht werden kann, sowie Anregungen, wie mit Ängsten und Sorgen in Extremsituationen umgegangen werden kann – bei sich selbst, in der Familie, im Freundeskreis und insbesondere bei Kindern. Ein zentraler neuer Aspekt und Tenor ist die praxisnahe Herangehensweise an Vorsorge: Alle Haushalte sollten sich möglichst für zehn Tage selbst versorgen können. Doch auch ein Vorrat für mindestens drei Tage ist bereits ein wichtiger Schritt. Jede Vorbereitung zählt und kann im Ernstfall entscheidend sein.   Weitere Informationen finden Sie auch auf der Website des Landkreises Karlsruhe unter Service & Verwaltung > Das Landratsamt von A-Z > Bevölkerungsschutz > Persönliche Notfallvorsorge (https://www.landkreis-karlsruhe.de/Service-Verwaltung/Das-Landratsamt-von-A-bis-Z/Bevölkerungsschutz/Persönliche-Notfallvorsorge/
Meldung vom 24. Oktober 2025

Ein voller Erfolg bei goldenem Herbstwetter: Tag der Umwelt und Natur in Hambrücken

Am Sonntag, den 19. Oktober 2025, verwandelte sich das Areal rund um die St. Remigius Kirche in Hambrücken in eine lebendige Aktionsfläche für Umwelt-, Natur- und Klimaschutz. Bei strahlendem Herbstwetter konnten sich zahlreiche Besucherinnen und Besucher beim „Tag der Umwelt und Natur“ über wichtige Zukunftsthemen informieren, an spannenden Aktionen teilnehmen und regionale Initiativen kennenlernen. Gleich vier besondere Anlässe wurden an diesem Sonntag gemeinsam gefeiert: der verkaufsoffene Sonntag des Gewerbevereins Hambrücken, der bereits 5. „Tag der Umwelt und Natur“, die Segnung des neuen Feuerwehrfahrzeugs HLF10 sowie der Start des neuen Foodsharing-Angebots mit Fairteiler-Schrank.   Musikalischer Auftakt und feierliche Eröffnung Den stimmungsvollen Auftakt gestaltete der Schulchor der Pfarrer-Graf-Schule unter der Leitung von Frau Susanne Herkert, begleitet am Keyboard von Frau Jutta Zimmermann. Die jungen Sängerinnen und Sänger begeisterten das Publikum und wurden im Anschluss mit einem Glas Honig aus Hambrücken belohnt, der vom Bezirksimkerverein Philippsburg gespendet wurde. Bürgermeister Dr. Marc Wagner begrüßte anschließend alle Gäste und dankte den zahlreichen Engagierten, die diesen besonderen Tag möglich gemacht hatten. In seinem Grußwort betonte er die Bedeutung gemeinschaftlicher Verantwortung für Umwelt und Natur.   Ein Zeichen für Artenvielfalt: Der Lebensturm Ein besonderes Highlight war die feierliche Übergabe eines  Spendenschecks über 4.000 Euro  durch die Sparkasse Kraichgau, vertreten durch Vorstandsvorsitzenden Herrn Norbert Grießhaber. Mit dieser Spende wurde der Bau eines sogenannten „Lebensturms“ durch die Zimmerei + Holzbau Neuberth ermöglicht, dessen Grundgerüst an diesem Tag erstmals vorgestellt wurde. Der Lebensturm, der künftig Teil des Biodiversitätspfads sein wird, wird zahlreichen Tieren wie Insekten, Igeln, Eidechsen und Vögeln einen Lebensraum und Platz zum Verstecken und Nisten bieten. Herzlichen Dank an Herrn Grießhaber, der zudem ein kurzes Grußwort an die zahlreichen Gäste richtete.   Vorträge und Segnung des Feuerwehrfahrzeugs Um 14:00 Uhr referierte SWR-Gartenexperte Volker Kugel vor rund 70 interessierten Gästen über den Klimawandel und seine Auswirkungen auf unsere Gärten. Mit vielen praktischen Tipps zum insektenfreundlichen Gärtnern stieß sein Vortrag auf großes Interesse. Ein weiterer Höhepunkt folgte um 14:45 Uhr mit der feierlichen Segnung des neuen HLF10-Fahrzeugs der Freiwilligen Feuerwehr Hambrücken durch Pfarrer Peter Bretl auf dem Place de La Bouëxière. Im Anschluss konnten Interessierte das moderne Fahrzeug aus nächster Nähe kennenlernen. Den Abschluss der Vortragsreihe bildete ein informativer Beitrag von Anton Kremer vom Bezirksimkerverein Philippsburg über Bienenkrankheiten und die Ausbreitung der Asiatischen Hornisse.   Vielfältige Aktionen und Mitmachangebote Zahlreiche Vereine, Organisationen und Initiativen präsentierten sich auf dem Kirchplatz und boten ein abwechslungsreiches Programm: Der Bezirksimkerverein Philippsburg  informierte rund um Honigbienen, Wildbienen und Hornissen. Honig aus der Region und Bienenprodukte konnten verkostet und erworben werden. Der Biodiversitätspfad Hambrücken  verarbeitete über 200 kg Äpfel zu frischem Apfelsaft. Dazu gab es einen erfrischenden „Apfel-Cooler“, ein Apfelsorten-Tasting sowie das Mitmachspiel „Die Biene fliegt“ für Kinder. Der Landschaftserhaltungsverband (LEV)  lud mit Glücksrad und Quiz zum spielerischen Lernen ein. NABU und NAJU Hambrücken  boten Bastelaktionen, Infomaterialien sowie eine Ausstellung und den Verkauf von Bio-Obstsäften der Streuobstinitiative. Der Vogelschutz- und Zuchtverein  gewährte spannende Einblicke in die Pflege heimischer Vogelarten. ForstBW  informierte über Waldschutz und Forstwirtschaft mithilfe der anschaulich gestalteten Waldbox. Foodsharing Hambrücken  stellte die neue Fairteiler-Station an der Haltestelle „Prinz Carl“ vor und zeigte, wie Lebensmittelverschwendung vermieden werden kann, mit vielen geretteten Produkten zur freien Mitnahme. Das Ökomobil des Regierungspräsidiums Karlsruhe  ermöglichte Kindern kleine Experimente und vermittelte Wissen rund um Nachhaltigkeit. Für das leibliche Wohl sorgten die Elternbeiräte des Kindergartens St. Martin mit leckerer Pizza, gespendet durch Pizza Lorenzo, selbstgebackenem Kuchen und Getränken.   Kreatives Engagement der Kinder Bereits im Vorfeld hatten die Kinder des Kindergartens St. Martin und der Pfarrer-Graf-Schule mit liebevoll gestalteten Steckschildern zur baldigen Umgestaltung der Grünflächen im Rahmen des Projekts „Natur nah dran“ beigetragen. Diese konnten entlang des Kreisverkehrs und auf dem Kirchengelände bewundert werden. Außerdem erhielten Kinder bis 12 Jahre, die ein Bild zum Thema „Honigbiene, Wildbiene oder Asiatische Hornisse“ eingereicht hatten, eine Präsenttasche mit regionalem Honig – ebenfalls gespendet vom Bezirksimkerverein.   Ein Tag für die ganze Familie – mit nachhaltiger Wirkung Der „Tag der Umwelt und Natur“ in Hambrücken war nicht nur ein Fest für Naturfreunde, sondern auch ein gelungenes Beispiel dafür, wie Gemeinschaft, Engagement und Umweltbewusstsein Hand in Hand gehen können. Bei herrlichem Herbstwetter, mit zahlreichen Angeboten und vielen Besuchern war die Veranstaltung ein voller Erfolg und ein starkes Zeichen für gelebten Naturschutz in unserer Gemeinde.