Einladung zur Gedenkstunde zum Volkstrauertag am Sonntag, 15. November 2026

Aus unserer Mitte. In unserer Erinnerung.Die Geschichte von Pfarrer Max Graf – erzählt von Mitgliedern des Teams YOUgend 
Einladung zur Gedenkstunde zum Volkstrauertag am Sonntag, den 15.11.2026 
Beginn: 14:00 Uhr
Ort: Aussegnungshalle Friedhof
 
Die Bilder von Krieg, Gewalt und Zerstörung, die uns aus der Ukraine, Israel, dem Nahen Osten und anderen Teilen der Welt erreichen, führen uns täglich vor Augen, dass Frieden keine Selbstverständlichkeit ist. Sie zeigen, wie wichtig Menschlichkeit, Zusammenhalt und gegenseitiger Respekt sind und erinnern daran, wie wichtig es ist, die Geschichten der Menschen nicht zu vergessen, deren Leben durch Krieg und Gewalt geprägt wurden.
Hinter jedem Namen und jedem Schicksal steht ein Mensch. Ein Mensch mit einer Familie, mit Hoffnungen und Träumen. Viele kehrten niemals zu ihren Angehörigen zurück. Ihre Plätze blieben leer. Was bleibt, sind Geschichten, die es wert sind, erzählt und bewahrt zu werden.
 
Im Mittelpunkt der diesjährigen Gedenkstunde steht Pfarrer Max Graf. Er war einer von uns. Er stammte aus Hambrücken und gehört damit zu unserer Ortsgeschichte. Sein Leben und Schicksal stehen beispielhaft für die vielen persönlichen Geschichten.
Eine besondere Bedeutung erhält das Gedenken durch diejenigen, die seine Geschichte in diesem Jahr erzählen: Mitglieder des Teams YOUgend. 
Junge Menschen der Generation Z und Alpha nehmen sich dieser Aufgabe an, lassen Pfarrer Max Graf und sein Schicksal lebendig werden und schlagen damit eine Brücke zwischen den Generationen. Sie zeigen, dass Erinnern keine Frage des Alters ist und es an uns allen liegt, die Geschichten weiterzutragen.
Denn Erinnern bedeutet mehr, als zurückzublicken. Es bedeutet, zu verstehen, wohin Hass, Ausgrenzung und Gewalt führen können. Es bedeutet, aus der Geschichte zu lernen und Verantwortung für unser heutiges Miteinander zu übernehmen.
 
Frieden und Menschlichkeit sind keine Selbstverständlichkeit. Sie brauchen Menschen, die Verantwortung übernehmen, füreinander einstehen und Unrecht nicht einfach hinnehmen. Der Blick zurück ist deshalb auch ein Auftrag an uns alle, uns für eine friedliche Zukunft einzusetzen. Denn das Leid darf sich niemals wiederholen.
 
Erinnern heißt, Verantwortung für morgen zu übernehmen.


 Programm (PDF, 96 KB)