„Ride of Silence“ macht auf die Sicherheit von Radfahrerinnen und Radfahrern aufmerksam
Am vergangenen Samstag stand die Landstraße zwischen Hambrücken und Wiesental ganz im Zeichen des Gedenkens und der Verkehrssicherheit.
Rund 30 Radfahrerinnen und Radfahrer nahmen am diesjährigen „Ride of Silence“ teil. Die gemeinsame Fahrt führte von Bruchsal zur Unfallstelle, an der im Mai dieses Jahres ein 81-jähriger Radfahrer bei einem tragischen Verkehrsunfall ums Leben gekommen war.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand das stille Gedenken an den Verstorbenen. Als sichtbares Zeichen wurde an der Unfallstelle ein weißes Fahrrad, ein sogenanntes „Ghostbike“, aufgestellt. Es erinnert an den Menschen, der hier sein Leben verlor und soll gleichzeitig für die Gefahren sensibilisieren, denen Radfahrende im Straßenverkehr ausgesetzt sein können.
Bürgermeister Dr. Marc Wagner nahm gemeinsam mit seinem Amtskollegen Andreas Emmerich aus Waghäusel und den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Gedenkfahrt an einer Schweigeminute teil.
Neben dem Gedenken richtete die Veranstaltung den Blick auch auf die grundsätzliche Frage, wie die Sicherheit im Straßenverkehr weiter verbessert werden kann. Fachleute erläuterten die besonderen Herausforderungen, die das Überqueren von Landstraßen gerade für Radfahrerinnen und Radfahrer mit sich bringen kann.
Dabei wurde deutlich, dass Verkehrssicherheit eine gemeinsame Aufgabe ist, die sowohl eine geeignete Infrastruktur als auch gegenseitige Rücksichtnahme und Aufmerksamkeit aller Verkehrsteilnehmer erfordert.
Die Gemeinde Hambrücken begrüßt den Gedanken, durch eine solche Veranstaltung für einen verantwortungsvollen Umgang miteinander im Straßenverkehr zu sensibilisieren. Das „Ghostbike“ an der L 556 soll dabei an den tragischen Verlust erinnern und zugleich ein Zeichen für mehr Vorsicht, Rücksicht und Sicherheit setzen.
Die Gemeinde Hambrücken bedankt sich bei allen Beteiligten, die mit ihrer Teilnahme am „Ride of Silence“ ein Zeichen des Gedenkens und für mehr Verkehrssicherheit gesetzt haben.