Das Wohl der Schule stets im Blick

Die Lußhardt-Gemeinschaftsschule Forst-Hambrücken verabschiedete in einer kleinen Feierstunde den langjährigen Elternbeiratsvorsitzenden Wolfgang Schray, die Konrektorin Marion Zimmer und die Lehrerin Giuseppina Leuchtner zum Ende dieses Schuljahres.

Schulleiter Stephan Walter, Marion Zimmer, Bürgermeister Marc Wagner, Jochen Schray, Bürgermeister Killinger, Giuseppina Leuchtner

„Eine Fusion von zwei Schulen, ein Wasserschaden, ein Bürgermeisterwechsel und dann noch die Corona-Krise, mehr Klippen gibt es nicht zu umschiffen“, fasste Schulleiter Stephan Walther in seinen Abschiedsworten die 10-jährige Amtszeit des scheidenden Elternbeiratsvorsitzenden Jochen Schray prägnant zusammen und bekam von Bürgermeister Bernd Killinger postwendend die launige Antwort, dass er sich als Verwaltungschef doch eher als „Fels in der Brandung“ für die Schule sehen würde denn als Klippe.
Konrektorin Marion Zimmer, die zum neuen Schuljahr auf eigenen Wunsch an die Michael-Ende-Schule Bad Schönborn wechselt, arbeitete seit 2014 an der Lußhardtschule, ab 2017 in der Funktion als Konrektorin. Ihre speziellen Aufgaben waren von massiven Veränderungsprozessen geprägt. Die Umstrukturierung zur Gemeinschaftsschule Forst-Hambrücken und die damit verbundenen Baumaßnahmen forderten kreative Raum- und Stundenpläne. Neben der Qualitätsentwicklung war die Ausarbeitung eines Medienentwicklungsplans das größte Projekt, das Marion Zimmer hervorragend ausgearbeitet hat. Die bereits fertig geplanten und teilweise auch umgesetzten Digitalisierungsschritte waren ein unschätzbarer Vorteil bei der Bewältigung der Coronakrise an der Gemeinschaftsschule.
Eine Lehrerin mit Leib und Seele war Giuseppina Leuchtner. Seit September 1985 unterrichtete sie in Forst und hat in diesen 35 Jahre geschätzte 2100 Forster Kinder durch die Schulzeit begleitet. „Ich erkenne inzwischen schon Großeltern von heutigen Grundschülern als ehemalige Schüler, da wird es Zeit aufzuhören“, sagte sie in sehr warmen Abschiedsworten. Mit ihrer ganzen Erfahrung plädierte die Pädagogin dafür, Schule doch bitte ganzheitlich zu betrachten. Man solle heute nicht mehr trennen nach Grundschule und Sekundarstufe, sondern die Fähigkeiten der Kinder erkennen, sie sunterstützen, fördern und fordern. Für sie war das coronabedingte Ausfallen des 50-jährigen Schuljubiläums ebenso schmerzlich wie für Bürgermeister Killinger, der extra noch einmal auf den abgesagten Festtermin am 11. Juli hinwies: „Ich hoffe sehr, dass wir zu einem späteren Zeitpunkt eine Möglichkeit finden werden,  die Jubiläumsfeier in irgendeiner Form nachzuholen.“
Sehr glücklich erwähnte Killinger die doch noch erreichte Anmeldezahl von 32 Schülern für die Sekundarstufe. Damit hat die Gemeinschaftsschule Forst-Hambrücken die Zweizügigkeit für das Schuljahr 20/21 erreicht. Die zu bildenden zwei kleinen, komfortablen 5. Klassen am Standort Hambrücken sind auch gleich ein erfreulicher Einstieg des neuen Hambrücker Bürgermeisters Marc Wagner, der einen seiner ersten offiziellen Auftritte bei der Verabschiedungsfeier absolvierte.
Das musikalische Rahmenprogramm gestalteten Schülerinnen und Schüler, die sich damit auch persönlich bei Jochen Schray, Marion Zimmer und Giuseppina Leuchtner für deren Engagement bedanken wollten. Forst (pa)

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