Pflegewohnhaus Alte Feuerwache eröffnet zum Frühlingsbeginn

Evangelische Heimstiftung eröffnet neues Pflegeheim in Hambrücken

Ein Jahr nach dem Richtfest ist es nun soweit: Heute eröffnet die Evangelische Heimstiftung ihre jüngste Einrichtung in Hambrücken. Das Pflegewohnhaus Alte Feuerwache ist ein modernes Pflegeheim mitten im Ort, mit 45 Einzelzimmern und sieben betreuten Wohnungen und wurde unabhängig von der Coronakrise im Zeitplan fertiggestellt. Auch ohne Eröffnungsfeier gratulieren die Gemeinde Hambrücken und die EHS gemeinsam zum ersten Tag.

„Das Projekt in Hambrücken ist ein ganz besonderes für uns“, sagt Hauptgeschäftsführer Bernhard Schneider, „denn gerade in der Coronakrise hat sich gezeigt, wie wichtig gute Pflege ist“. Dass man hier während des Lockdowns im Zeitplan bleiben konnte, sei ein gutes Zeichen. Dem schließt sich Bürgermeister Dr. Marc Wagner an und gratuliert zur Eröffnung: „Wir freuen uns über das neue Angebot und hoffen, dass sich das Haus bald mit Leben füllt“. 
Im Rahmen des Landessanierungsprogramms „Ortsmitte II – Alte Feuerwache“ wurde in Hambrücken auch ein stationäres Pflegeheim geplant. Die Evangelische Heimstiftung entschied den dafür ausgerufenen, städtebaulichen Wettbewerb für sich und eröffnet nun, anderthalb Jahre nach Baubeginn, das neue Pflegewohnhaus Alte Feuerwache mit 45 Einzelzimmern und sieben betreuten Wohnungen. Insgesamt etwa neun Millionen Euro investierte die EHS in das Projekt.
Modernes Wohn- und Pflegekonzept mitten in der Gemeinde
Betrieben wird die Einrichtung nach dem modernen Wohngruppenmodell der Evangelischen Heimstiftung. Das bedeutet, dass elf bzw. zwölf Einzelzimmer in sog. Wohngruppen zusammengefasst sind und durch eine Küche mit Aufenthalts- und Wohnbereich verbunden sind. Dadurch ist es möglich, die Bewohner bei täglichen Aufgaben wie Kochen, Tischdecken oder Backen teilhaben zu lassen. Zusätzlich betreut werden die Bewohner von eigens dafür ausgebildeten Alltagsbegleitern. Eine Besonderheit sind die elf Plätze für Menschen mit demenziellen Veränderungen, was bei einer Einrichtung in dieser Größe eher ungewöhnlich ist. Die betreuten Wohnungen werden mit dem Assistenzsystem ALADIEN ausgestattet. Es steht für Alltagsunterstützende Assistenzsysteme mit Dienstleistungen und wird über ein bedienerfreundliches, für Senioren optimiertes Tablet gesteuert, das zur Grundausstattung jeder Wohnung gehört. Nach Bedarf können Leistungen hinzugefügt oder abgewählt werden.
Eröffnung in Coronazeiten mit stringentem Schutzkonzept
Schützen. Testen. Impfen. So heißt das Schutzkonzept in allen 90 Pflegeheimen der Evangelischen Heimstiftung und das wird auch in Hambrücken vom ersten Tag an beherzigt. „Wir werden auch in der Alten Feuerwache die AHA-L-Regeln einhalten und alle Schutzmaßnahmen durchführen, damit die Bewohner und Mitarbeiter zu jederzeit bestmöglich geschützt sind“, erklärt Regionaldirektor Thomas Becker. Im Haus wird eine Teststation eingerichtet, so dass die Mitarbeitenden vor jedem Dienst, die Gäste vor jedem Besuch und die Bewohner zweimal in der Woche konsequent getestet werden können. Außerdem herrscht im Haus eine FFP2-Masken-Pflicht. „Und wir werden alles tun, damit die Bewohner und Mitarbeiter, die noch kein Impfangebot hatten, schnellstmöglich geimpft werden“, sagt Patrick Vilmin, Hausdirektor in Hambrücken und Ansprechpartner für Interessierte. Vilmin ist erfahrener Heimleiter und hatte bisher das Haus am Marktplatz in Kappelrodeck geleitet, diese Funktion aber vorerst ruhen lassen, um sich voll und ganz auf die neue Einrichtung zu konzentrieren.
Die EHS in der Region
Für die Evangelische Heimstiftung ist das Pflegewohnhaus die erste Einrichtung in Hambrücken, wobei das Unternehmen in der Region gut vertreten ist. Das Haus Rheinblick in Nußloch, das Dr.-Ulla-Schirmer-Haus und das Generationenzentrum St. Ilgen in Leimen, das Seniorenzentrum Rheinauer Tor in Mannheim, das Haus am Seeweg in Heddesheim sowie das Seniorenzentrum am Turm in Hirschberg gehören dazu.