Gemeinderat billigt Auftragsvergaben zur Schulsanierung

Einstimmig erteilte der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung Aufträge zur Sanierung des Schulgebäudes in Hambrücken im Volumen von rund 1,161 Mio. €. Insgesamt sechs Gewerke umfasste das zweite Maßnahmenpaket, welches nun vergeben wurde. Die entsprechenden öffentlichen Ausschreibungen hätten, so Bürgermeister Thomas Ackermann eingangs zum Sachverhalt, durchweg ordentliche Ergebnisse ergeben. Insgesamt so der Verwaltungschef, belaufen sich die Gesamtkosten des Projektes auf rund 4,2 Mio. €. Man liege derzeit bei Minderkosten im Vergleich zur Kostenberechnung von rund 122.000 €. Er kündigte jedoch an, dass dieser eingesparte Betrag voraussichtlich für noch ausstehende Maßnahmen im Bereich des Trockenbaus sowie der Sanierung der Bestandsfenster benötigt werde. Die Maßnahmen des dritten und vierten Ausschreibungspaketes zur Sanierung des Schulgebäudes befinden sich derzeit in der Abstimmung bzw. Vorbereitung.
Dipl.-Ing. Verena Burchert vom beauftragten Planungsbüro Weindel aus Waldbronn berichtete anschließend ausführlich über den aktuellen Bauzeitenplan.
Die Sanierung des Schulgebäudes in Hambrücken dient der Unterbringung der Klasse 8, 9 und 10 der Lußhardt-Gemeinschaftsschule Forst-Hambrücken. Auf Grund des Wechsels des Architekturbüros, welches den Auftrag wegen Krankheit nicht weiterführte sowie der ebenfalls notwendigen Neuausschreibung des Rohbau-Gewerkes zum Jahresende 2016 konnte der ursprüngliche Zeitplan nicht eingehalten werden, stellten Bürgermeister und Architektin fest.
Der Betrieb könne deshalb voraussichtlich nicht zum Schuljahresbeginn 2017/2018 in Hambrücken aufgenommen werden. Man befinde sich in enger Abstimmung mit der Schulleitung sowie der Nachbarkommune Forst. Ziel allen Wollens soll sein einen qualitativ hochwertigen Schulbetrieb der Gemeinschaftsschule zum September 2017 zu sichern, stellte Ackermann fest. Die Baumaßnahme werde nun zwar mehr Zeit in Anspruch nehmen, man sei hier jedoch der Gründlichkeit der Planung und der sparsamen Bewirtschaftung der Haushaltsmittel verpflichtet. Dem schlossen sich Vertreter aller Gemeinderatsfraktionen an, wobei Gemeinderätin Sandra Striegel-Moritz (CDU) dafür plädierte, die Eltern eng in die Thematik einzubinden.(Jochen Köhler)

Veröffentlicht: 30.03.2017

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