Konzeption des Kindergartens St. Josef wurde der Öffentlichkeit vorgestellt

Im Rahmen eines Tages der offenen Tür wurde die neue Konzeption des Kindergartens St. Josef nun der Öffentlichkeit vorgestellt.

Neue Statue des Namenspatrons der Kindertageseinrichtung, gestaltet von Roland Notheisen

Begonnen hatte der Nachmittag mit einer Feierstunde, bei der Kindergartenleiterin Heike Gorenflo den geladenen Gästen das Wesen und die Details der neuen Konzeption erläuterte. Seitens der Pfarrgemeinde als Träger der Einrichtung waren für den erkrankten Pfarrer Bretl Pastoralreferent Michael Böser sowie der Kindergartengeschäftsführer Georg Oechsler anwesend. Bürgermeister Thomas Ackermann, Diakon Franz Notheisen mit Gattin und Vertreter sowohl des Gemeinderates als auch Pfarrgemeinderates sowie des Elternbeirates machten sich ebenfalls ein Bild.
Ganz besonders begrüßte Gorenflo Gisela Milkau-Schwämmle, Fachberaterin für Tageseinrichtungen für Kinder des Caritas-Verbandes, welche die achtjährige Erarbeitung der Konzeption maßgeblich unterstützt hatte.
Gorenflo betonte in ihrem Grußwort, dass man nun mit dem Druckwerk Handwerkszeug und Richtlinie für die Arbeit im Kindergarten erarbeitet habe. Dieser kann im Jahr 2019 auf sein 60-jähriges Bestehen zurückblicken. Insgesamt 21 Erzieher und Erzieherinnen betreuen zusammen mit Praktikanten und FSJlern mehr als 100 Kinder in 6 verschiedenen Gruppen. Davon nehmen auch 55 Kinder am Mittagsessenangebot des Kindergartens teil, stellte sie fest. Das Leitbild der Erzdiözese sowie das katholische Profil der Seelsorgeeinheit sei dabei ebenso in der Erarbeitung der Konzeption eingeflossen, erläuterte sie anhand der nachfolgenden Präsentation. Die Arbeit des Kindergartens sei geprägt vom Bild vom Kind mit einem lebensorientierten Ansatz. So gehören lernen und spielen selbstverständlich zusammen. Auch die sechs Bildungsfelder des Orientierungsplanes werden mit Leben erfüllt und stehen gleichberechtigt nebeneinander. Maßgeblich sind auch die diversen Kooperationen des Kindergartens natürlich vor allem mit der Pfarrer-Graf-Schule, aber auch mit der Musikschule Waghäusel-Hambrücken und weiteren Einrichtungen. Bürgermeister Thomas Ackermann betonte in seinem Grußwort die Wichtigkeit von Erziehung und Bildung, deren Grundstein im Elternhaus und selbstverständlich auch im Kindergarten gelegt werde. Er dankte dem Team mit Leitung für die Erarbeitung der Konzeption auch im Namen des Gemeinderates. Dem schloss sich Geschäftsführer Georg Oechsler, an, der betonte, dass man das Selbstverständnis des Kindergartenteams nun in der vorliegenden Konzeption wieder finden könne. Im Anschluss fand ein kindgerechter Wortgottesdienst statt, bei dem Pastoralreferent Michael Böser die neue Josefsstatute des Namenspatrons des Kindergartens segnete. Diese hat nun ihren Platz im Eingangsbereich gefunden. Gestaltet wurde das Unikat vom einheimischen Künstler Roland Notheisen, dem anschließend auch großer Dank zu Teil wurde.
Begeisterte Zuhörer hinterließ der Auftritt des „Josefchores“, des Kinderchores des Kin-dergartens, der mit diversen Liedbeiträgen für Begeisterung sorgte.
Im Anschluss daran fand dann der Tag der offenen Tür statt, bei der zahlreiche Besucher sich selbst über die Bildungseinrichtung informieren konnten. (jk)

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