Sachstandbericht zur Schulsanierung

Seit rund 4 Monaten laufen nun die Sanierungsarbeiten an den Gebäuden zur zukünftigen Gemeinschaftsschule in Hambrücken. Einmal im Monat berichtet die Gemeindeverwaltung an dieser Stelle über den aktuellen Sachstand.

Im Nordpavillon laufen derzeit die Rohbauarbeiten weiter. Sowohl die Maurer- als auch die Kernbohrarbeiten nähern sich ihrer Fertigstellung und werden dann im zweiten Bauabschnitt weitergeführt. Diese sind genauso wie die Bohrungen und Durchbrüche für die neuen Leitungstrassen zur Versorgung des Gebäudes mit Strom, Beheizung, EDV, etc. erforderlich. Die Trassen müssen aus Brandschutzgründen aus den für die Entfluchtung der Gebäude notwendigen Fluren und Treppenhäusern verlegt werden. Der Trassenbau der Versorgungsleitungen selbst schreitet voran. Zug um Zug werden derzeit die neuen Leitungen geführt sowie die Verkabelung des Gebäudes durchgeführt. Beauftragt ist mittlerweile auch die Entsorgung der insgesamt 103 asbesthaltigen Nachtspeicheröfen im Gebäude. Aktuell hat der Gemeinderat die Arbeiten des vierten LV-Paketes mit den Bodenbelagsarbeiten, dem Außenputz/Wärmedämmverbundsystem, der Verdunkelungsanlage für den NWT-Raum, der Ertüchtigung der Bestandsfenster sowie der Ausstattung der Naturwissenschaftlichen Fachräume jeweils einstimmig vergeben.Parallel dazu werden die restlichen Arbeiten des fünften Ausschreibungspaketes erarbeitet, um dann im Herbst die Aufträge vergeben zu können. Aktuell führt die Gemeindeverwaltung in Zusammenarbeit mit dem beauftragten Planungsbüro Weindel eine Ausschreibung für den Brandschutzputz durch, welcher in einer separaten Gemeinderatssitzung am 12.09.2017 vergeben werden soll. Grund hierfür ist, dass im Zuge der Rohbauarbeiten Mängel an den Bestandsdecken zu Tage getreten sind, durch welche der mit der Baugenehmigung vorgeschriebene Brandschutz nicht gewährleistet werden kann. In Absprache mit dem Landratsamt Karlsruhe wurde seitens Verwaltung und Architekturbüro ein Brandschutzputz vorgeschlagen.Im zweiten OG des südlichen Pavillons wurde ein Schwarzbereich eingerichtet. Davor waren seitens der Mitarbeiter des Gemeindebauhofes die verbleibenden Möbel aus diesem Bereich entfernt und in den eigens für diese Zwecke eingerichteten Seecontainern auf dem Schulgelände verstaut worden. Die Ausstattung des Werkraumes sowie der Holzwerkstatt des südlichen Pavillons wurde ebenfalls entfernt und im Bauhofgebäude in der Wittumstraße zwischengelagert. Des Weiteren hat der Bauhof in den vergangenen Wochen alle Einrichtungsgegenstände entfernt und teilweise entsorgt, um hier gegenüber einer externen Vergabe Kosten zu sparen. Mit der Einrichtung des Schwarzbereiches beginnt die Schadstoffsanierung und der Gebäudeteil darf nur noch mit Schutzbekleidung betreten werden. Im Anschluss daran werden auch die entsprechenden Abbruch- und Entkernungsarbeiten durchgeführt. Parallel dazu laufen die Vorarbeiten zur Ertüchtigung der Fensterfassade im Bereich des Verbindungsbaus zwischen den beiden Pavillons sowie vor dem Rektorat. Die dort aus energetischer Sicht notwendigen neuen Fenster werden voraussichtlich ab der nächsten Woche eingebaut. Die Vorarbeiten für die Ertüchtigung der Bestandsfenster in den Klassenzimmern schreiten ebenfalls voran. Im Gewerk Elektro wird Ende August die Sanierung der Gebäudehauptverteilung durchgeführt. Ein weiteres wichtiges Gewerk hat Anfang August begonnen: Die Dachsanierung. Pünktlich zum Beginn der Sanierungsarbeiten wurde das Wetter auch wechselhaft mit gelegentlichem Starkregen, was jedoch die Arbeiten auf dem Dach des Nordpavillons nicht verzögert, da diese so geplant worden sind, um auf alle Witterungsverhältnisse reagieren zu können. Nach dem Abbau der Photovoltaikanlage des privaten Betreibers laufen derzeit unter enger Begleitung durch den Bauleiter Michael Windbiel die Sanierungsarbeiten. So werden die alten Dachplatten samt darunter liegender Dämmung entfernt und das Dach erhält einen neuen Aufbau mit der vorgeschrieben Wärmedämmung.Auch die Arbeiten im Außenbereich laufen weiter. So sind etwa die Bauarbeiten am Fahrtstuhlschacht weiter fortgeschritten. Hier wurde auch der Bereich der Fassaden, welcher an dieser Stelle umgebaut werden muss, abgebrochen und mit einem entsprechenden Wetterschutz versehen. Abgeschlossen sind die Abdichtung des Gebäudesockels und die Dämmung der erdberührten Gebäudeteile.Die beauftragten und momentan auf der Baustelle tätigen Firmen treffen sich einmal wöchentlich, immer donnerstags mit der Bauleitung, dem beauftragten Architekturbüro Weindel aus Waldbronn, den Fachplaner sowie dem Bauamt der Gemeindeverwaltung, um die durchzuführenden Arbeiten zu besprechen und den eng getakteten Zeitplan zu aktualisieren.Die Gemeindeverwaltung dankt im Zusammenhang sowohl der Lehrerschaft als auch der Schulverwaltung und den Eltern für die Bereitschaft die unumgänglichen Beeinträchtigungen durch die Baumaßnahme hinzunehmen. (jk)

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Frau Susanne Sorge
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