Gemeinderat stimmt geänderter Entwurfsplanung zu

Einstimmig billigte der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung die geänderte Entwurfsplanung für die Sanierung der Duschen und Sanitärbereiche der Lußhardthalle. Das Gremium billigte die Kostenberechnung mit rund 225.000 € sowie die Überschreitung des Kostenrahmens vom Dezember 2016 um insgesamt rund 125.000 €.

Einstimmig billigte der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung die geänderte Entwurfsplanung für die Sanierung der Duschen und Sanitärbereiche der Lußhardthalle. Das Gremium billigte die Kostenberechnung mit rund 225.000 € sowie die Überschreitung des Kostenrahmens vom Dezember 2016 um insgesamt rund 125.000 €.
Bürgermeister Thomas Ackermann, Fachbereichsleiter Jochen Köhler sowie der beauftragte Architekt Karlheinz Debatin hatten das Gremium zuvor über den Sachverhalt informiert. Grund für die nun anfallenden Mehrkosten waren unvorhersehbare Bauschäden an der Deckenkonstruktion auf Grund der beim Bau der Lußhardthalle mangelhaft verlegten Dampfsperre. Hierfür war seitens des Architekten mit der Verwaltung ein Lösungsansatz ausgearbeitet worden, dem der Gemeinderat nun zustimmte. Das Gremium hatte sich bei seiner Sitzung am 11.07.2017 auch selbst ein Bild vom Ausmaß der Schäden vor Ort verschafft. Fakt sei, so war der Verwaltungsvorlage zu entnehmen, dass beim damaligen Bau der Lußhardthalle die Ausführung der Kaltdachkonstruktion über dem Dusch- und Sanitärbereich nicht in Regeln der Technik entsprochen habe. Eine Ausführung ohne Abbau des alten Daches hätte zu großen Problemen geführt. Die Schwierigkeiten liegen in der großen Anzahl an Lüftungsrohren und Abhängungshalterung, welche eine luftdichte Dampfsperre mit dem vorhandenen Dachaufbau nicht ermöglichen und zum anderen an der fehlenden Lüftungsebene unter der Dacheindeckung. Der Gemeinderat beschloss nun, dass der gesamte Sa-nitärbereich der Lußhardthalle eine neue Dachdeckung mit Aufsparrendämmung und Dichtungsbahn erhält. Hierzu hat auch der hinzugezogene Bauphysiker seine Zustimmung  bereits erteilt. Dies bedeutet im Endeffekt, dass das vorhandene Kalzipdach abgerissen und neu hergestellt wird. Die bereits neu eingebauten Fenster können auf dem neuen Dach wieder verwendet werden. Anschlussprobleme zu anderen Gebäudeteilen bestehen aus planerischer Sicht nicht.
Die Bauarbeiten zur Herstellung des neuen Daches sollen nun zügig ausgeschrieben werden, damit nach der Vergabe im Gemeinderat auf der Baustelle weiter gearbeitet werden kann. (Jochen Köhler)

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Frau Susanne Neuberth
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